Autoren unter Druck I

Schön, dass du die dreiteilige Reihe „Autoren unter Druck“ lesen möchtest!
Sie ist mit allen anderen Artikeln umgezogen, du findest sie jetzt in diesem Beitrag auf Siegerland-Krimis.de!

 

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17 Gedanken zu “Autoren unter Druck I

  1. Pingback: Autoren unter Druck II | Siegerland-Krimis

  2. Pingback: Erscheinen zu viele Bücher? (Teil 2 von 2) – translate or die

  3. Pingback: Autoren unter Druck III | Siegerland-Krimis

  4. Sehr schöner Artikel und genauso ist es.
    Obwohl ich auf Facebook eher die Autoren hören sage ‚ich gebe auf‘ die sichtlich nach Aufmerksamkeit schreien.
    Obwohl man schon merkt, ob jemand gerade das Buch schreibt, weil es den aktuellen Trend entspricht oder weil die Geschichte einfach heraus muss …

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    • Ja, dieses nach Aufmerksamkeit heischende „ich gebe auf“ habe ich auch schon erlebt, allerdings eher in der Filterblase meines Pseudonyms.
      Die meisten Autorinnen, die ich – überwiegend persönlich – kenne, haben einfach aufgehört, haben sich verletzt in ihre vier Wände zurückgezogen oder haben sich nach einer Schutzzeit mehr oder weniger öffentlich erklärt.
      Den ersten Fall, also diese Art, die du meinst, finde ich wenig professionell – und ziemlich leicht zu durchschauen. Aber wer will schon Mitleidskäufe oder -Leserinnen?

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      • Das stimmt. Es sind auch immer dieselben, die das machen. Besonders diese eine Autorin, dessen Bücher ich eigentlich gerne gelesen habe, macht es offensichtlich so. Und ehrlich gesagt, hat es mir die Lust an ihren Sachen genommen.
        Andere arbeiten hart, um einen gewissen Schein aufrechtzuerhalten, während es Personen gibt, für die die Aufmerksamkeit mehr zählt, als Verständnis zu bekommen.
        Wenn sie dann kritisiert werden, schalten sie auf stur oder greifen an.

        Ich habe vollstes Verständnis für jene, die tatsächlich am Ende sind und sich eine Auszeit gönnen. Es ist wirklich wichtig, wieder zu sich zu kommen und zu erholen. Ohne Druck oder sich rechtfertigen zu müssen. Irgendwann haben sie das verarbeitet und kommen stärker und kräftiger, mit Seiten voller Ideen zurück.

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      • Erst einmal: toller Artikel, den ich über Andreas Séché bei facebook gefunden habe! Ich werde ihn eventuell auch in meinem Blog bewerben; bei mir liegt der Fokus auf der Annahme der grundsätzlichen Unvereinbarkeit von echter Kreativität und Markt.

        Zu jeanyjanez und den Antworten stelle ich mal folgende Frage: geht es bei dem Thema denn nicht nur um Aufmerksamkeit, und zwar in einem „gesunden“ Sinn? Eben nicht in einem egozentrischen Sinn, sondern im Autorenfall im verständlichen, lebensnotwendigen Sinn?

        Wie findet man heraus, wer „tatsächlich am Ende“ ist? Manche schöpfen vielleicht auch immer wieder Hoffnung oder sind noch nicht so weit, sich endgültig von ihrem Traum zu verabschieden…

        Sind (wir) nicht alle im selben Boot?

        Herzliche Grüße,
        Sabine

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      • Mir ist bei Jeanyjanez‘ Beitrag tatsächlich auch eine bestimmte Person eingefallen, die sich eher negativ bemerkbar macht.
        Ich würde also sagen: Der Ton macht die Musik.
        In dem benannten Beispiel funktionieren die vielen Klagen insofern, dass sich immer wieder Leserinnen dafür entschuldigen, dass sie bisher kein/nicht das aktuelle Buch gekauft haben, das dann aber nachholen und die Autorin damit trösten.
        „Wenn ihr mein Buch nicht kauft, höre ich auf“, klingt völlig anders als: „Ich komme mit den Bedingungen nicht zurecht“ oder: „Ich habe keine Kraft mehr zum Kämpfen“.
        Mag sein, dass das gleiche Problem dahintersteckt, aber der Umgang damit ist sehr unterschiedlich.
        Und auf lange Sicht fährt man sicher nicht gut damit, wenn man seinen Leserinnen ein schlechtes Gewissen macht.
        Ich verstehe, was du meinst, Sabine.
        Jeder geht anders mit der Belastung um, aber ich käme niemals auf die Idee, meine Leserinnen und Leser emotional unter Druck zu setzen.

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      • Aber das sind auch nicht so viele Autorinnen, die das machen. Zumindest nicht so offensichtlich.
        Trotzdem bleibt es hängen.
        Ich kenne eigentlich eher diejenigen, die einfach nicht mehr da sind … Und das finde ich traurig, weil es kaum bemerkt wird.

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  5. Pingback: Literaturcamp NRW in Bonn | Siegerland-Krimis

  6. Pingback: Litcamp Bonn 2018 - Schön war's - Gerngelesen

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